Kampfkünste

Wie definiert sich Kampfkunst, und wo besteht die Abgrenzung zum Kampfsport ?

Dieses möge jeder für sich selbst entscheiden. Ich betrachte Kampfkunst nicht in dem Auseinandersetzen mit einem Gegner wo der Kampf im Vordergrund steht. Sondern vielmehr in dem Sinne einer Lebenseinstellung, zu der auch Aspekte wie Philosophie, Denkweise und Kultur gehören.

Kampfkünste, (chin. Neijiaquan, kurz Neijia) damit werden die inneren oder weichen Stile der chinesischen Kampfkünste bezeichnet.

In den Kampfkünsten wird in China zwischen zwei Richtungen unterschieden. Wudang und Shaolin. Dabei steht der Wundangstil für die innere, weiche Kampfkunst, und der des Shaolin für den äußeren harten Stil. Zu den inneren Kampfkünsten zählen das Taijiquan, Xingyiquan und das Baguazhang. Streng genommen gehört der Ursprung der Shaolin Kampfkunst auch zu den inneren Kampfkünsten.

In einer anderen Definitionsweise werden alle Stile die in China ihren Ursprung hatten als innere Stile bezeichnet, und alle die von außerhalb den Weg nach China gefunden haben als die äußeren betrachtet.

 

Der Legende nach ist das Wudanggebirge der Ursprungsort der inneren Kampfkünste und auf den legendären Begründer, dem daoistischen Mönch, Zhang Sanfeng zurückzuführen. Der Legende nach entdeckte er die Prinzipien der inneren Kampfkünste in den Wudang-Bergen, nachdem er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich beobachtet hatte.

Xuanwu Pai

Das Xuanwu Pai umfast die inneren Systeme, Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan, wie sie im Ursprung in den Wudangbergen praktiziert werden.